Projekte als JR Mitarbeiter

ways2gether

Als Mitarbeiter von JOANNEUM RESEARCH habe wir im Zuge des ways2gether Projekts mit Hilfe von Augmented Reality eine mobile App für iOS Geräte entwickltelt, dessen Ziel es war, Lücken in den Planungs- und Beteiligungsprozessen der Zukunft zu schließen. Es soll der Bevölkerung ermöglicht werden durch Kommentierung und Bewertung der unterschiedlichen Planungsvarianten am Planungsprozess teilnehmen zu können. Die gewonnene Erfahrung aus unserem ersten Testfall haben wir sukzessive zur Verbesserung unserer App und des Verarbeitungs-Workflows verwendet.

Uns war schon vor Beginn des Projektes bewusst, dass die Sensoren mobiler Geräte allen voran GPS keine allzu hohe Genauigkeit liefern werden. Gerade in der Verkehrsplanung ist jedoch eine hohe Genauigkeit erforderlich, um Modelle an ihrer geplanten Position anzuzeigen. Deswegen haben wir uns für die Verwendung von Positions-Markern - auch LLA-Marker genannt, zur punktgenauen Positionierung entschlossen. Diese Positions-Marker sind QR-Codes in denen die exakte GPS Position codiert wird. Neben diesem eher statischen Ansatz haben wir noch einen zweiten, einen semi-GPS Ansatz implementiert, der eine höhere Flexibilität bei der Positionierung bietet. Bei diesem Ansatz wird über GPS die aktuelle Position bestimmt, welche vom Benutzer dann mit Hilfe einer Karte welche in der App zur Verfügung steht, korrigiert werden kann. Dieser Ansatz war in der Praxis sehr hilfreich und auch sehr stabil. Zur Visualisierung der unterschiedlichen 3D-Modelle haben wir uns schon zu Beginn für das metaio mobile-SDK entschieden, da metaio bei der Erkennung und dem Tracken von Markern eine führende Position in seiner Branche ein nimmt.

Die ways2gether App für iOS habe ich als Mitarbeiter bei JOANNEUM RESEARCH entwickelt und gebe hier rein meine persönlichen Erfahrungen zu diesem Projekt bekannt.

 

Lessons Learned

Bei diesem Projekt haben wir einige wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse in der Entwicklung mobiler Apps und dem Einsatz von location-bases Augmented Reality gewinnen können:

  • Positionierung der Geräte mit Hilfe von GPS und allen voran Positionierungs-Markern
  • den Möglichkeiten und technischen Grenzen von Augmented Reality auf den aktuellen mobilen Endgeräten
  • wie wir in Zukunft grafische Oberflächen effizienter und intuitiver gestalten können
  • dass die Akzeptanz von Augmented Reality sehr stark in den Alterschichten divergiert

 

Screenshots der iOS App